ein arzt ein könig ein hospital

Seit 2000 reist Jürgen Wacker jedes Jahr mit einer Gruppe von Ärzten und Hebammen für eine Woche nach Burkina Faso, um Fistelpatientinnen zu operieren und Hebammen fortzubilden.

Im Juni 2008 wurde zur Unterstützung der Geburtsfistel-OP Workshops in Burkina Faso der Verein "Menschen für Frauen e.V." gegründet.

Bei einem dieser Besuche im Oktober 2009 versprach König Mogho Naaba, Stammesoberhaupt einer der größten Ethnien des Landes, der Mossi, unserem Verein „Menschen für Frauen e.V.“ Land für den Bau einer Fistelklinik zu geben. Am 25. Mai 2010 wurde dieses Versprechen eingelöst und unser Verein erhielt ein 1,1 Hektar großes Stück Land zur Errichtung der geplanten Klinik im Secteur 22 im Stadtgebiet von Ouagadougou.

2012 wurde unser burkinischer Partnerverein „ABMF“ (Association Burkinabè Menschen für Frauen) gegründet. Gemeinsam haben wir es uns zum Ziel gesetzt ein Hospital aufzubauen und ein Zentrum für Frauen zu schaffen.

hospital
König der Mossi, Mogho Naaba und Jürgen Wacker

hospitalBau

Im November 2016 wurden die neuen Gebäude mit der Krankenstation in Ouagadougou eingeweiht.

hospitalbau

KraichgauTV besucht Projekt in Afrika Teil 1 und 2

Burkina Faso +++ Dokumentation | Seit 30 Jahren engagiert sich Professor Dr. Jürgen Wacker in Burkina Faso. 2008 gründete er den Verein „Menschen für Frauen“, mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung der Frauen zu verbessern. Dafür sollte eine Klinik gebaut werden. Am 10. November 2016 war es so weit und der Verein konnte die Ambulanz in dem afrikanischen Staat einweihen. Eine sechsköpfige Delegation aus Bruchsal reiste in die Hauptstadt Ouagadougou und KraichgauTV-Redakteurin Catherine Busalt war mit dabei.

Im zweiten Teil der Afrikadokumentation findet die Einweihung der Ambulanz mit einem rauschenden Fest statt und die Akteure reflektieren über das Thema "Entwicklungshilfe".  

KraichgauTV besucht Projekt in Afrika Teil 1
KraichgauTV besucht Projekt in Afrika Teil 2

news

Dr. Wilfried Traoré wird in die Operationstechniken der Laparoskopie eingearbeitet.

Dr. Wilfried Traoré ist Assistenzarzt in der Gynäkologie und kommt aus Burkina Faso. Er wird für 9 Monate in Deutschland sein, wovon er drei Monate in Marburg einen Deutschkurs besuchen und ein halbes Jahr in der Frauenklinik in Bruchsal mitarbeiten wird. Hauptziel wird es sein, ihn in die Operationstechniken der Laparoskopie einzuarbeiten. In den öffentlichen Krankenhäusern Burkina Fasos wird diese Technik so gut wie gar nicht angewandt. Die gezielte Ausbildung dieses jungen, engagierten Arztes, könnte weitere Früchte tragen, denn geplant ist, dass er nach seiner Rückkehr weitere Ärzte und Assistenzärzte in Burkina Faso in der Laparoskopie ausbilden wird.

Zu Wilfrieds Person: Auch, wenn der Vorname von Dr. Traoré einen erst stutzig werden und deutsche Wurzeln vermuten lässt, so ist er Burkinabé durch und durch.Geboren in Fada N’Gourma, im Osten Burkina Fasos, kam er mit zwei Jahren in die Hauptstadt Ouagadougou, die sein Lebensmittelpunkt werden sollte. Seine komplette Schuldbildung und das folgende Medizinstudium genoss er in Ouaga.Mit seinen 30 Jahren, kann Dr. Traoré bereits auf eine sehr lebhafte und arbeitsintensive Karriere zurückblicken. Er befindet sich momentan im 3. Ausbildungsjahr seines Facharztes und arbeitet bereits in zwei Krankenhäusern zugleich. Zu der üblichen Arbeit eines burkinischen Assistenzarztes im Universitätskrankenhaus, bekam er noch ein Jobangebot in einer Privatklinik. Neben einer breiteren Ausbildung, bedeutet dies aber natürlich auch ein sehr anstrengendes Arbeitsleben. In manchen Monaten hat er bis zu zwölf 24-Stunden-Dienste und operiert 10 Kaiserschnitte in einem Dienst.

Wir haben Wilfried persönlich gefragt, was er sich von seinem Aufenthalt in Deutschland erhofft und was ihn motiviert hat seine Ausbildung in Ouaga zu unterbrechen um hierher zu kommen: Seine Antwort: „In erster Linie erhoffe ich mir nach meinem Aufenthalt über ein breiteres medizinisches Fachwissen zu verfügen, mehr Diagnostik – und Therapieformen kennen gelernt zu haben. Dinge, die in meinem Land noch nicht oder nicht genügend angewandt werden, aber zu einer besseren Gesundheitsversorgung verhelfen würden. Außerdem wünsche ich mir, dass durch meinen Aufenthalt die Beziehung zwischen dem Verein ‚Menschen für Frauen e.V.‘ und der Partnerorganisation in Burkina Faso gestärkt und vertieft werden um in Zukunft weitere Projekte realisieren zu können.Meine Motivation, nach Deutschland für einige Monate zu kommen, lässt sich ganz einfach erklären: Ich liebe die Chirurgie. Jetzt die Möglichkeit zu haben, in der Laparoskopie ausgebildet zu werden, ist für mich eine große Chance meinem Wunsch nachzugehen, ein guter und breit ausgebildeter Chirurg zu werden. Ich bin sehr dankbar, diese Möglichkeit zu haben.“

Dr. Wilfried Traoré, Assistenzarzt arbeitet für Menschen für Frauen e.V.
Dr. Wilfried Traoré mit Mitgliedern des Vereins Menschen für Frauen in Bruchsal im Wirtshaus nach der Vorstandssitzung

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