Aktuelles

Burkina Faso - Schwerpunktthema selbstbestimmte Familienplanung

Im Rahmen des 19. Seminar (Feb. 2019) für Studenten KLINISCHE MEDIZIN IN ENTWICKLUNGSLÄNDERN in Bruchsal im Kasino RKH Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal waren der Frauenarzt Yakouba und die Hebamme Marie-Da Sansan, beide Vorstandsmitglieder unseres burkinischen Partnervereins Menschen für Frauen, aus Ouagadougou zu Besuch.

Inzwischen ist dank besserer medizinischer Versorgung die  Kindersterblichkeitsrate gesunken, was zu Bevölkerungswachstum führt. Die Bevölkerungszahl in Burkina Faso hat sich innerhalb der vergangenen 30 nahezu verdreifacht.

Dr. Zanre ist derzeit in Burkina Faso unterwegs um der Bevölkerung das  Schwerpunktthema "Selbstbestimmte Familienplanung" näher zu bringen und die Frauen dafür zu sensibilisieren. Die Frauen bekommen konkrete kostenlose Verhütungsangebote. Eine speziell entwickelte Spirale, die unmittelbar nach einer Entbindung eingesetzt werden kann, ermöglicht den Frauen eine unkomplizierte Verhütungsmethode. Die Frauen werden darüber bereits in der Schwangerschaft rechtzeitig aufgeklärt. Weitere Infos auch im Pressebericht "Besuch aus Burkina Faso" der BNN.

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selbstbestimmte Familienplanung
Hebamme Marie-Madeleine Da Sansan und Gynäkologe Yakouba Zanré in Bruchsal. Foto:Kornelia Altdörfer
Interview Kraichgau TV:
Prof. Dr. Jürgen Wacker über seinen Einsatz für die Geburtshilfe in Burkina Faso

2018

Konvoi der Hoffnung-Erfahrungsaustausch mit Menschen für Frauen
Foto von links: Bernhard Schreier (Vorsitzender - MFF), Manfred Rölleke (Vorsitzender - Konvoi der Hoffnung), Stéphane Souli (Apotherker), Francine Souli (Ärztin), Jutta Ritz (Schatzmeisterin - MFF) und Foto von Kornelia Altdörfer

Konvoi der Hoffnung plant auf 2019 einen Krankenhausbau in Koudougou (Burkina Faso). Am 26.07.2018 fand ein erstes Kooperationstreffen zwischen „Menschen für Frauen e.V.“ und "Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e.V.“ statt. Die Idee dahinter ist, ein konstruktiver Erfahrungsaustausch zur Entwicklungshilfe. Zur Einsparung von Kosten wurde eine Zusammenlegung der geplanten medizinischen Lieferungen in Erwägung gezogen.

Konvoi der Hoffnung hat schon viel Erfahrung, z.B. im Materialversand mit Containern nach Afrika, und auch nach Burkina Faso. Herr Manfred Rölleke gab uns hilfreiche Tipps den Formular-Dschungel der Containerverschiffung bewältigen zu können. Bengo, Zollpapiere, Genehmigungspapiere der Burkinischen Botschaft in Berin, die erforderlichen Steuernummern in Burkina Faso und den nach Ankunft des Containers folgenden Finalen Certificaten und Zollbefreiungen…Inventarliste.

Im Gegenzug sprachen wir über den Bau eines Krankenhauses in Burkina Faso und die Möglichkeit der Vermittlung zu Kontakten vor Ort, Zwecks Kostenkalkulationen eines laufenden Krankenhausbetriebes. Konvoi der Hoffnung plant ein 40 Betten Hospital in Koudougou, welches vollständig durch die Organisation finanziert und betrieben werden soll. Der Bedarf in dieser Stadt mit 200.000 Einwohnern ist sehr hoch, die momentan nur noch ein sehr altes, wohl schon seit ca. 1986 nicht mehr renoviertes Krankenhaus hat.

Der Betrieb unseres Projektes in Ouagoudougou „Zentrum für die Gesundheit und Würde der Frauen" wurde 2017 in die Eigenverantwortung des Staates und der Bevölkerung übergeben. Die städtischen Krankenhäuser in Burkina Faso sind grundsätzlich leichter zugänglich für die Bevölkerung. Das ist auch mit ein Grund, dass das von Menschen für Frauen unterstützte Dispensaire (Ambulanz) in staatliche Hand gegeben wurde.

Der weitere Ausbau der medizinischen Anlage im Secteur 38 in Ouagoudougou wird auch in Zukunft von Menschen für Frauen e.V. gefördert.

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Besuch in Quaga
Renate Duchardt mit Dr. Yacouba Zanré (Präsident von ABMF (=Association Burkinabé Menschen für Frauen - Unser burkinische Partnerverein) und Frau Zanré.

Im April 2018 war Frau Duchardt, ein Mitglied vom Verein „Menschen für Frauen e.V., zu Besuch in Ougadougou. Durch die Gelegenheit privat in einer Familie 2 Wochen mitwohnen und deren Alltag teilen zu dürfen, bekam sie sehr authentische Einblicke über das Leben in Ouaguadougou. Mit dem angehenden Arzt, Wilfried Traoré, der 2017 im Rahmen eines Praktikums im Bruchsaler Krankenhaus hospitierte, besuchte sie das "Menschen für Frauen" Projekt in Quagadougou. Das Dispensaire de l'Hôpital "Santé et Dignité de la Femme" (Zentrum für die Gesundheit und Würde der Frauen).

Das Dispensaire (Krankenstation), im Secteur 38 de Ouagadougou gelegen, war sehr sauber und aufgeräumt. Das Eingangsschild weist auf die Unterstützung und Freundschaft zwischen dem König Mogho Naba und dem deutschen Verein "Menschen für Frauen e.V." hin. (Fruit de l'Amitié entre Sa Majesté le Mogho Naba Baongo et l'Association Menschen für Frauen e.V.)

Ein junger Mitarbeiter, der sich um die Medikamente und deren Verteilung kümmert und eine Frau aus der Verwaltung erzählten ihr, dass das Dispensaire momentan von Menschen, die ambulant zu behandelnde Erkrankungen oder Verletzungen haben, aufgesucht wird. Das Personal (Die Krankenstation wird von 3 Mitarbeitern betreut) ist vom Gesundheitsministerium angestellt. Ca. 25 Patienten werden am Tag betreut. Seit Baubeginn ist ein angestellter Hüter auf dem Gelände, welcher die Anlage in einem gut gepflegten Zustand hält - man fühlt sich dort auch sicher.

Die fast überall anzutreffende Offenheit und Gastfreundlichkeit der Menschen, trotz der oft sehr einfachen Lebensverhältnisse, erlebte Frau Duchhardt sehr beeindruckt.

Während ihres Aufenthalts traf sie sich mit Mitgliedern und Freunden des burkinischen Partnervereins. Dr. Yacouba Zanré (Präsident von ABMF (=Association Burkinabé Menschen für Frauen - Unser burkinische Partnerverein). Dr. Abdoulaye N'DIAYE (Er hatte sich 2015 in der Bruchsaler Frauenklinik auf seine Facharztprüfung vorbereitet und ist inzwischen Chefarzt in einer Klinik in Burkina Faso). Er und seine Frau hatten Frau Duchhardt zu sich nach Hause eingeladen.
Immer wieder war die überaus herzliche und engagierte Hebamme Marie Madeleine eine Anlaufstelle für interessante Gespräche über Religion und Kultur. Der zum Teil medizinische Urlaub von Frau Duchhardt erlaubte auch einen Kontakt und Besuch zu Professer Thiéba im städtischen Krankenhaus Ouagadougou und Dr. Zanré im Chiffra Krankenhaus. Beide Krankenhäuser sind als Kooperationskrankenhäuser angedacht. Die städtischen Krankenhäuser in Burkina Faso sind grundsätzlich leichter zugänglich für die Bevölkerung. Das ist auch mit ein Grund, dass das von Menschen für Frauen unterstützte Dispensaire in staatliche Hand gegeben wurde.

Ein Besuch bei der ehrenwerten Edwige Ildougou und ihrer zwei Hebammen- und Krankenschwesternschulen in Ouaguadougou als auch in Dedougou war für die deutsche Herzblut Krankenschwester sehr beeindruckend und rundete ihre Burkina Reise ab. Die Kontakte vor Ort zu unseren burkinischen Freunden sind sehr gut und wichtig für die weitere Entwicklung unseres Projektes.

Wir helfen beim Ausbau der 1,1 ha großen medizinischen Anlage am Stadtrand von Ouagoudougou in Burkina Faso. Helfen Sie uns mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft.

Konvoi der Hoffnung-Erfahrungsaustausch mit Menschen für Frauen
Foto von links: Bernhard Schreier (Vorsitzender - MFF), Manfred Rölleke (Vorsitzender - Konvoi der Hoffnung), Stéphane Souli (Apotherker), Francine Souli (Ärztin), Jutta Ritz (Schatzmeisterin - MFF) und Foto von Kornelia Altdörfer

neues Buch von Jürgen Wacker "Johannas Schwester" (Westkreuz-verlag)

2015 kamen 890.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Viele, aber nicht alle Flüchtlinge wurden aus ihren Heimatländern vertrieben und haben Aussicht als Asylbewerber anerkannt zu werden.

Mehr Infos unter JOHANNAS SCHWESTER

Das neue Buch von Jürgen Wacker - Johannas Schwester
Lesen die Fortsetzung der Reise von Djamila (Isaaks Schwestern) Foto Westkreuzverlag

3 Filme

Einweihungsfeier des Dispensaire (KRANKENSTATION)

Eröffnung des DISPENSAIRE (KRANKENSTATION) in Burkina Faso. Hier die ersten Berichte im burkinischen Fernsehen: RTB Bericht in den Nachrichten von 9.11.2016 um 19 Uhr: Der Bericht über die Einweihungsfeier in Ouagadougou läuft von der 4:14 Minute bis 6:11 des Videos.

 

Kraichgau TV besucht Projekt in Afrika Film Teil 1 und 2

Burkina Faso +++ Dokumentation | Seit 30 Jahren engagiert sich Professor Dr. Jürgen Wacker in Burkina Faso. 2008 gründete er den Verein „Menschen für Frauen“, mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung der Frauen zu verbessern. Dafür sollte eine Klinik gebaut werden. Am 10. November 2016 war es so weit und der Verein konnte die Ambulanz in dem afrikanischen Staat einweihen. Eine sechsköpfige Delegation aus Bruchsal reiste in die Hauptstadt Ouagadougou und KraichgauTV-Redakteurin Catherine Busalt war mit dabei.

 

Teil 1, Kraichgau TV:
Burkina Faso / Bruchsal | Menschen für Frauen e.V. verbessert Gesundheitsversorgung Teil 1

Teil 2, Kraichgau TV:
Im zweiten Teil der Afrikadokumentation findet die Einweihung der Ambulanz mit einem rauschenden Fest statt und die Akteure reflektieren über das Thema "Entwicklungshilfe".

Nächste Termine

Termine und News finden Sie auch unter:

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newsletter

Bericht der Reise nach Burkina Faso vom September 2017

Bericht von Leonie Ströbele November 2017

Im September 2017 flog ich erneut in die Hauptstadt Burkina Fasos, nach Ouagadougou. Nachdem ich vor 2 Jahren circa 5 Monate in dem westafrikanischen Land für die Datenerhebung meiner medizinischen Doktorarbeit verbracht hatte und nochmals mit mehreren Mitgliedern des Vereins ‚Menschen für Frauen‘ im November letzten Jahres zur Einweihung des dispensaires nach Ouaga geflogen war, reiste ich nun zum 3. Mal dorthin.

Gesamtausgabe weiterlesen als PDF: "Newsletter November 2017" oder auf die Grafik klicken!

November 2017 - RundMail
Foto: Leonie Ströbele

Einweihungszeremonie des Dispensaires (Krankenstation)

Bericht von Leonie Ströbele und Maria Britzger Dezember 2016

Zwei Tage vor der Einweihungszeremonie der Krankenstation,mit dem Namen „Zentrum für die Gesundheit und Würde der Frauen“ (Centre de Santé et la Dignité de la Femme), sind wir am frühen Morgen des 6.11.16 um 2.00 Uhr in Ouagadougou gelandet. Nach einem herzlichen Empfang der Mitstreiter unseres Projektes und ein paar wenigen Stunden Schlaf ging es um 8.00 Uhr los mit den ersten Treffen, um noch alle ausstehenden Fragen rechtzeitig vor der Zeremonie zu klären. Zunächst empfing uns seine Majestät der Mogho Naabain seinem Palast. Er hieß uns herzlich willkommen und bestärkte uns auf ein Neues mit der Durchführung des Projektes. Dass zwischen ihm und Prof. Wacker nach all den Jahren eine herzliche Verbindung enstanden ist, war für alle Teilnehmenden deutlich und schön zu sehen. Die charismatische Ausstrahlung des Mogho Naaba ist etwas sehr Besonderes und Ergreifendes.

Gesamtausgabe weiterlesen als PDF: "Newsletter November 2016" oder auf die Grafik klicken!

November 2016 - RundMail
Foto:Catherine Busalt

Bericht der Reise nach Burkina Faso vom 28. März bis zum 2. April 2016

Am 15. Januar 2016 fand in Ouagadougou ein Massaker statt, in dessen Verlauf 32 Menschen starben. Einige der Opfer saßen an einem Freitagabend in einem Straßencafé und einige waren Gäste des gegenüberliegenden Hotel SPLENDID. Wir erfuhren am Samstag, den 16.01.16, über die SWR – Nachrichten von dem Attentat. Außerdem erreichte uns die Nachricht, daß mein geschätzter Kollege Dr. Ken Elliot zusammen mit seiner Frau Jocelyn von Islamistischen Terroristen entführt wurde. Wir beschlossen, gerade jetzt daran festzuhalten, Ende März 2016 nach Burkina Faso zu fliegen, um unser Klinikprojekt voranzubringen. Wir hielten an unserer Buchung mit Brüssels Air fest und wollten über Frankfurt und Brüssel am Ostermontag, den 28.03.16, nach Ouagadougou fliegen. Gesamtausgabe weiterlesen als PDF: "Newsletter Mai 2016" oder auf die Grafik klicken!

Mai 2016 - RundMail
Mai 2016 - RundMail Layout: ideenzone

2016 - März Rundbrief

Reisebericht von Leonie Ströbele
Nie hätte ich zu träumen gewagt, meine medizinische Doktorarbeit an einem Ort zu schreiben, der sich Ouagadougou nennt! Aber Ende Oktober 2015 brachte mich eine Maschine von Tunis Air sicher in die Hauptstadt von Burkina Faso. Durch die politischen Unruhen vom September 2015 sah es fast so aus, als dass der Aufenthalt sich nicht verwirklichen ließe. Ich freue mich, dass alles so gut ausgegangen ist und das Land keine größeren Schäden davongetragen hat. Gesamtausgabe weiterlesen als PDF: " März Rundbrief 2016" oder auf die Grafik klicken!

März 2016 - RundBrief
Foto: März 2016 - RundBrief Layout ideenzone

presse

besuch aus Burkina Faso

Im Rahmen des 19. Seminar (Feb. 2019) für Studenten KLINISCHE MEDIZIN IN ENTWICKLUNGSLÄNDERN in Bruchsal im Kasino RKH Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal waren der Frauenarzt Yakouba und die Hebamme Marie-Da Sansan, beide Vorstandsmitglieder unseres burkinischen Partnervereins Menschen für Frauen, aus Ouagadougou zu Besuch. Artikeldownload als PDF: Auf Foto klicken!

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selbstbestimmte Familienplanung
GEDANKENAUSTAUSCH: Hebamme Marie-Madeleine Da Sansan, Klinikleiter Jürgen Wacker (Mitte) und Gynäkologe Yakouba Zanré sprechen über Familienplanung in Entwicklungsländern. Foto: psp, Mit freundlicher Genehmigung der BNN.
Artikeldownload als PDF: Auf Foto klicken!

BNN Dezember 2017:

Ärzte haben oft eine musische Ader. Etliche musizieren, manche malen, Jürgen Wacker schreibt. Vor sechs Jahren brachte der Gynäkologe unter dem Titel "Isaaks Schwestern" seinen ersten Roman heraus. Jetzt tritt der Mediziner mit einem weiteren literarischen Werk an die Öffentlichkeit. Es heißt "Johannas Schwester" und ist eine mit vile Empathie und intellektueller Klarheit verfasste Mischung aus sozialkritischer Abenteuergeschichte, Geschichtsbuch und politischem Manifest.

bnn
Mit freundlicher Genehmigung der BNN

Pressetext Stand Januar 2017:

Centre de Santé et la Dignité de la Femme / Zentrum für die Gesundheit und Würde der Frauen

Der Verein Menschen für Frauen e.V., welcher im Juni 2008 gegründet wurde, fördert den technischen und kulturellen Austausch zwischen deutschen und afrikanischen Fachleuten und führt humanitäre Aufgaben in diesen Ländern durch. Nachdem Jürgen Wacker von 1986-88 in Dori im Norden Burkina Fasos als Entwicklungshelfer in einem Regionalkrankenhaus gearbeitet hatte, reiste er auch in den darauf folgenden Jahren immer wieder für Fortbildungsveranstaltungen und Operations-Workshops ins Land. Bei einer seiner Operationsreisen lernte er über mehrere Zufälle den Mogho Naaba, den König der Mossi, der vorherrschenden Ethnie in Burkina Faso, kennen. Der König versprach im Oktober 2009 Jürgen Wacker ein Grundstück auf welchem er ein Krankenhaus für die Frauen des Landes bauen sollte.

Der Verein „Menschen für Frauen e.V.“ ermöglicht den Bau eines Gesundheitszentrums in Burkina Faso.

2012 wurde der burkinische Partnerverein „A.B.M.F.“ (Association Burkinabè Menschen für Frauen) gegründet, um den Klinikbau gemeinsam vor Ort zu organisieren.

Nach der Grundsteinlegung im Herbst 2010 konnte 2012 der erste Bauabschnitt, ein Fortbildungszentrum und mehrere Untersuchungsräume sowie ein Wohnhaus für einen Hausmeister gebaut und das gesamte Grundstück mit einer umlaufenden Steinmauer eingefriedet und fertig gestellt werden. Die politisch unruhige Lage in Burkina Faso hat das gesamte Bauvorhaben ins Stocken gebracht. Der König Mogho Naba hat als Schlichter die Unruhen beenden können.

2015 konnte die Krankenstation weitergebaut und im Folgejahr eingeweiht werden. In der Krankenstation werden kleine chirurgische Eingriffe durchgeführt und Patienten ambulant behandelt. Für ein reibungsloses Tagesgeschehen sind Technikgebäude, Verbrennungsanlage und sanitäre Einrichtungen errichtet worden. Das Fortbildungszentrum für medizinisches Personal besteht aus drei Flachdach-Gebäuden mit zwei Untersuchungsräumen. Diese fügen sich nach burkinischer Tradition oval um einen Versammlungsplatz. Das Grundstück ist mit einer schön verzierten Steinmauer mit angeschlossenem Wächterhaus eingefriedet.

Die Bewohner des Secteur 38 im Stadtgebiet von Ouagadougou sind fernab einer medizinischen Behandlungsmöglichkeit.

Mit der Fertigstellung des OP-Gebäudes, der Errichtung des Kreißsaals und der Bettenstation soll zukünftig die medizinische Grundversorgung des Distrikts gewährleistet werden. Der Verein hat mit dem Gesundheitsminister von Burkina Faso vertraglich geregelt, dass Menschen für Frauen die Kosten für den Bau trägt. Doch die Inbetriebnahme sowie das medizinische Personal wird von den lokalen Behörden bereit gestellt.

Um das Startup zu erleichtern wird 2017 ein Container nach Ouagadougou geschickt. Darin befinden sich gespendete Einrichtungsgegenstände wie ein Ultraschallgerät, ein Mammographiegerät sowie ein Untersuchungsstuhl und gynäkologische Untersuchungsinstrumente.

DIENSTAG, 8. November 2016
Menschen für Frauen e.V. eröffnet ein Gesundheitszentrum.

Übersetzung des französischen Artikels:

Die Bevölkerung von Sig-Noghin, im Sektor 38, einem Stadtteil Ouagadougous, der Hauptstadt von Burkina Faso bekam ein Gesundheitszentrum, bei der die deutschen Partner anwesend waren. Die Zeremonie fand in den Räumen des Gesundheitszentrums statt.

Die Einweihung eines Gesundheitszentrums ist für die Bevölkerung immer ein Moment der Freude und starker Emotionen. Dies bezeugen nicht nur die Einwohner des Sektors 38. Tatsächlich kann die weite Entfernung zum nächsten Krankenhaus den Tod der Patienten bedeuten, besonders, wenn sie schwer verletzt sind oder Komplikationen bei der Schwangerschaft haben. Das neue Gesundheitszentrum ist wahrhaftig ein Juwel, das Gelände hat der König Mogho Naaba gestiftet, das Gesundheitszentrum wurde von unseren deutschen Partnern finanziert.

Der Vertreter des Mogho Naaba, des Königs der Mossi, NECM Naaba, betonte die Wichtigkeit des Zentrums für den Stadtteil und erinnerte an die Mobilisierung von materiellen und finanziellen Ressourcen, die dazu nötig waren. Desto wichtiger ist es, die Bedeutung dieses Gesundheitszentrum zu erkennen und zu nutzen. Der Vertreter des Gesundheitsministers, Stabschef Issouf Traoré, lobte insbesondere die Ausstattung der Klinik. Es gibt Behandlungsräume, einen Leseraum, Tagungsraum, ein pharmazeutisches Depot aber auch Latrinen und einen Verbrennungsofen für medizinische Abfälle.

Der Leiter der burkinischen Gesundheitszentren wies auf die Notwendigkeit einer hochwertigen Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung hin, die besonders in diesem Stadtbezirk von größter Wichtigkeit sei.

Er rief die Bevölkerung zur Pflege und Hygiene auf. Das beste Gesundheitszentrum nützt nichts, wenn es nicht gepflegt wird. Dies ist die vierte öffentliche Einrichtung in diesem Bezirk, es gibt noch einige private und kirchliche Zentren. Der Aktionsradius wird durch dieses Gesundheitszentrum auch auf den Stadtrand ausgedehnt.

Es soll auch an die Anfänge des deutschen Engagements erinnert werden. Dank der Tatkraft von Dr. Jürgen Wacker konnte dies alles umgesetzt werden. Er kam zum 1. Mal am 5. Januar 1986 nach Burkina Faso und lebte zwei Jahre lang in Dori. Die Stadt hat sehr von seinem Arbeitseifer profitiert. 1988 kam er zurück für eine Mission in der Sahelzone. Gefördert wurde er von Prof. Dr. Fred Kubli in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Prof. Wacker sagte: „Als der Mogho Naaba von unserer Arbeit hörte, war er so beeindruckt, dass er uns diese Gelände im Bezirk Tampouy für den Bau einer Frauenklinik zur Verfügung stellte. Und heute haben wir das Zentrum eingeweiht.“

Ebouman Pelagischen Bassole

 

 

Bericht über die Eröffnungsfeier vom 8. November 2016

L'Observateur

Download des französchischen Artikels hier als PDF, oder auf die Zeitungsgrafik oben klicken.

Treffen in Burkina

Treffen in Burkina - März 2016

Weltladen/Treffen

Weltladen/Treffen mit Gästen aus Burkina - BNN / 21. Mai 2015

Eine große Chance für mich

"Eine große Chance für mich" - BNN / 06. Februar 2015

Artikel von Sidwaya

Artikel von Sidwaya / 12. April 2012

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Flyer 2017

Menschen für Frauen e.V.

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Flyer Menschen für Frauen e.V.

Foto: Menschen für Frauen e.V.

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